Zentral-Europa Finale

Am 07. und 08.03.2015 fand das Zentral-Europa-Finale der FLL im "Deutsches Museum" München statt. Von den 24 Teams kamen 5 auf internationale Wettbewerbe in St. Louis (USA), Johannesburg (SA) und Sydney (AUS) weiter. Der erste Wettbewerbsmorgen begann mit einer interessanten Stadtführung von den GO-Robots durch München. Die GO-Robots sind ein Team aus München, mit dem wir uns in Regensburg anfreundeten. Nach den Live Challenges am 07.03., einer Besonderheit, die es nur bei diesem Wettbewerb gibt und bei der die Teams unter Beobachtung der Juroren den Roboter auf eine Aufgabe programmieren und dabei ihr Teamwork beweisen müssen, feierten wir am Abend des 07.03 auf der großen Teamparty. Am Vormittag des 08.03. waren die Forschungspräsentationen, das Robot Design und das Teamwork-Interview. Am Nachmittag fand das Robot Game statt.

Bei der Siegerehrung freuten wir uns über einen 3. Platz im Teamwork (48 Punkte) im Robot-Design (45 Punkte) und in den Robot-Game-Final-Läufen. In der Robot-Game-Wertung wurden wir mit 48 Punkten 2. und in der Forschung bekamen wir 41 Punkte. Insgesamt wurden wir so mit 3 Punkten Rückstand hinter den sAPG-Tigers (mit 182 Punkten) 2. und freuen uns nun auf das World-Festival in St. Louis (USA) vom 22.04. bis zum 25.04.2015.

Siegerehrung: 2. Platz Gesamtwertung --> WorldFestival St.Louis (USA)   GORobots (München) & Cassapeia!

News

Kann die Natur Plastik zersetzen?

Wer kennt das Bild nicht: eine Wiese im Wald, ein Strand, ein Berggipfel, wunderschön gelegen mit herrlicher Aussicht: nur überall liegt Müll herum, vorallem Plastik.

 

Wesentlicher Grund dafür ist, dass Plastik nicht oder nur sehr langsam von der Natur wieder abgebaut wird. Im günstigsten Fall wird es in kleine Teilchen zerrieben. Selbst nach mehreren hundert Jahren wird Plastikmüll - wenn einmal achtlos weggeworfen - an dieser Stelle liegen.

Bereits 2011 hat ein Forschungsteam eine Entdeckung veröffentlicht, die hier Hoffnung auf eine Verbesserung aufkommen lässt: es wurde ein Pliz gefunden, der zumindest eine Sorte Plastik, Polyurethane, frisst und damit abbaut. Der Artikel der Dschungelpilz, der Plastik frisst, erschienen im Blog des Forschungs-Instituts Frauenhofer-Gesellschaft berichtet darüber und nennt die ursprüngliche Quelle in einer Fachzeitschrift.

Vor wenigen Tagen wurde nun eine weitere Veröffentlichung bekannt: ein japanisches Forschungsteam hat ein Bakterium mit dem wissenschaftlichen Namen Ideonelle sakaiensis endeckt, das sich gerne und hauptsächlich von PET, einer weiteren weit verbreiteten Plastik-Sorte ernährt. (Darüber hat das ZEITmagazin im Artikel Lieblingsessen Plastik am 11.03.2016 berichtet).

Bis zu einer technischen Nutzung zum Abbau von Plastik-Müll ist noch ein weiter Weg. Nun scheint aber ein Weg offen, wie die Menschheit in Zukunft das Problem Plastikmüll in den Griff bekommen kann.

 

 

Umwelttipp

Nicht Vorspülen und Spülmaschine verwenden!

Beim Spülen wird viel Wasser verbraucht und erhitzt. Diese Menge kann verringert werden, indem man Spülmaschinen benutzt. Spülmaschinen benötigen sehr viel weniger Wasser und es muss somit auch weniger Wasser erhitzt werden. Deshalb ist es auch besser, Geschirr nicht vorzuspülen. Zusätzlich hilft es, den Wasserverbrauch zum Erwärmen des Wassers und die benötigte Energiemenge zu verringern, indem man die Spülmaschine voll belädt.

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