Wertvolle Rohstoffe können an verschiedenen Stellen in der Stadt bereits zentral abgegeben werden, z.B. hier:

Sammelstelle im Rathaus

In der Sammelstelle am Rathaus (Marktstraße 13) werden aktuell gesammelt:

  • Korken
  • CDs, DVDs etc.
  • Batterien und Akkus etc.
  • Handys
  • Druckerpatronen

Sammelstelle am Rathaus in Wiesloch

Sammelstelle im Einzelhandel

Es besteht die Verpflichtung, dass der Einzelhandel wichtige Rohstoffe wieder zurücknehmen muss. Die einzelnen Geschäfte kommen dieser Verpflichtung unterschiedlich gut nach. Unten seht ihr z.B. die Sammelstelle im Baumarkt TOOM. 

 Sammelstelle im TOOM in Wiesloch

Dort kann man abgeben: 

  • Leuchtmittel aller Art, insbesondere auch Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen
  • Batterien, Akkus etc.
  • Behälter mit Altöl
  • Abgabe für Materialien von Baustellen, z.B. Schaumstoffdosen

Eine ausliegende Broschüre informiert darüber, welche Materialien hier recycelt werden können.

In vielen anderen Geschäften findet man übrigens auch die Möglichkeit, Verpackungen direkt wieder abzugeben ... sie also gar nicht erst mit nach Hause zu nehmen und dort wieder wegzuwerfen. Das reduziert die Transportwege und "erzieht" den Einzelhandel mit Verpackungen sparsamer umzugehen. Es kann also eine gute Sache sein, diese Möglichkeit zu nutzen.

Sammelstelle im Ottheinrich Gymnasium

 Sammelstelle Ottheinrich-Gymnasium

Neu eingerichtet (von Cassapeia) wurde eine Sammelstelle für Wertstoffe direkt im Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch.

Hier kann man abgeben:

  • CDs und DVDs
  • Batterien und Akkus
  • Tonerkatuschen und Druckerpatronen
  • Fahrrradschläuche
  • Altpapier

Fahrraschläuche werden an das Unternehmen Schwalbe rückgeführt, die das wertvolle Material wieder nutzen, um neue Fahrradschläuche zu produzieren. Hier findet vollständiges Recycling statt. Die Möglichkeit, Fahrraschläuche von Privatpersonen zentral zu recyceln besteht aktuell in Wiesloch nur hier.

Abgabe bei der AVR

Die meisten Wertstoffe nimmt übrigens auch die AVR direkt entgegen.

News

Kann die Natur Plastik zersetzen?

Wer kennt das Bild nicht: eine Wiese im Wald, ein Strand, ein Berggipfel, wunderschön gelegen mit herrlicher Aussicht: nur überall liegt Müll herum, vorallem Plastik.

 

Wesentlicher Grund dafür ist, dass Plastik nicht oder nur sehr langsam von der Natur wieder abgebaut wird. Im günstigsten Fall wird es in kleine Teilchen zerrieben. Selbst nach mehreren hundert Jahren wird Plastikmüll - wenn einmal achtlos weggeworfen - an dieser Stelle liegen.

Bereits 2011 hat ein Forschungsteam eine Entdeckung veröffentlicht, die hier Hoffnung auf eine Verbesserung aufkommen lässt: es wurde ein Pliz gefunden, der zumindest eine Sorte Plastik, Polyurethane, frisst und damit abbaut. Der Artikel der Dschungelpilz, der Plastik frisst, erschienen im Blog des Forschungs-Instituts Frauenhofer-Gesellschaft berichtet darüber und nennt die ursprüngliche Quelle in einer Fachzeitschrift.

Vor wenigen Tagen wurde nun eine weitere Veröffentlichung bekannt: ein japanisches Forschungsteam hat ein Bakterium mit dem wissenschaftlichen Namen Ideonelle sakaiensis endeckt, das sich gerne und hauptsächlich von PET, einer weiteren weit verbreiteten Plastik-Sorte ernährt. (Darüber hat das ZEITmagazin im Artikel Lieblingsessen Plastik am 11.03.2016 berichtet).

Bis zu einer technischen Nutzung zum Abbau von Plastik-Müll ist noch ein weiter Weg. Nun scheint aber ein Weg offen, wie die Menschheit in Zukunft das Problem Plastikmüll in den Griff bekommen kann.

 

 

Umwelttipp

Ostereier selber färben!

Statt Ostereier gefärbt zu kaufen oder sie mit künstlichen Farben einzufärben, kann man sie auch mit natürlichen Farben gestalten, die häufig im Haushalt vorhanden sind!

 Als natürliche Farben eignen sich besonders gut:

  • Spinat (grün)
  • Maatetee (rot)
  • Rote Beete (rot)
  • Zwiebelschalen (braun)
  • Schwarztee (beige)
  • Rot- oder Blaukraut (rot bzw. blau)
  • Hagebutten- oder Früchtetee (leichtes rot)

Um die Farben haltbarer zu machen und um den gefärbten Eiern Glanz zu verleihen, kann man sie z.B. mit einer Speck-Schwarte einfetten.

Es macht besonders viel Spaß, Ostereier gemeinsam in der Familie oder mit Freunden zu getalten! Einfach mal ausprobieren!

Und noch ein Hinweis:
Schalen von mit Naturfarben gefärbten Eiern kann man bedenkenlos kompostieren (keine Giftstoffe!). Die Schalen im Kompost sind wertvoll, weil sie dem Boden wieder Kalk zuführen.

Selbst gefärbte Ostereier

Selbstgefärbte Ostereier mit Naturfarben. (Foto: Dirk Ingo Franke, Wikimedia Commons)

 

Zum Seitenanfang
JSN Blank template designed by JoomlaShine.com