Statt Ostereier gefärbt zu kaufen oder sie mit künstlichen Farben einzufärben, kann man sie auch mit natürlichen Farben gestalten, die häufig im Haushalt vorhanden sind!

 Als natürliche Farben eignen sich besonders gut:

  • Spinat (grün)
  • Maatetee (rot)
  • Rote Beete (rot)
  • Zwiebelschalen (braun)
  • Schwarztee (beige)
  • Rot- oder Blaukraut (rot bzw. blau)
  • Hagebutten- oder Früchtetee (leichtes rot)

Um die Farben haltbarer zu machen und um den gefärbten Eiern Glanz zu verleihen, kann man sie z.B. mit einer Speck-Schwarte einfetten.

Es macht besonders viel Spaß, Ostereier gemeinsam in der Familie oder mit Freunden zu getalten! Einfach mal ausprobieren!

Und noch ein Hinweis:
Schalen von mit Naturfarben gefärbten Eiern kann man bedenkenlos kompostieren (keine Giftstoffe!). Die Schalen im Kompost sind wertvoll, weil sie dem Boden wieder Kalk zuführen.

Selbst gefärbte Ostereier

Selbstgefärbte Ostereier mit Naturfarben. (Foto: Dirk Ingo Franke, Wikimedia Commons)

 

News

Kann die Natur Plastik zersetzen?

Wer kennt das Bild nicht: eine Wiese im Wald, ein Strand, ein Berggipfel, wunderschön gelegen mit herrlicher Aussicht: nur überall liegt Müll herum, vorallem Plastik.

 

Wesentlicher Grund dafür ist, dass Plastik nicht oder nur sehr langsam von der Natur wieder abgebaut wird. Im günstigsten Fall wird es in kleine Teilchen zerrieben. Selbst nach mehreren hundert Jahren wird Plastikmüll - wenn einmal achtlos weggeworfen - an dieser Stelle liegen.

Bereits 2011 hat ein Forschungsteam eine Entdeckung veröffentlicht, die hier Hoffnung auf eine Verbesserung aufkommen lässt: es wurde ein Pliz gefunden, der zumindest eine Sorte Plastik, Polyurethane, frisst und damit abbaut. Der Artikel der Dschungelpilz, der Plastik frisst, erschienen im Blog des Forschungs-Instituts Frauenhofer-Gesellschaft berichtet darüber und nennt die ursprüngliche Quelle in einer Fachzeitschrift.

Vor wenigen Tagen wurde nun eine weitere Veröffentlichung bekannt: ein japanisches Forschungsteam hat ein Bakterium mit dem wissenschaftlichen Namen Ideonelle sakaiensis endeckt, das sich gerne und hauptsächlich von PET, einer weiteren weit verbreiteten Plastik-Sorte ernährt. (Darüber hat das ZEITmagazin im Artikel Lieblingsessen Plastik am 11.03.2016 berichtet).

Bis zu einer technischen Nutzung zum Abbau von Plastik-Müll ist noch ein weiter Weg. Nun scheint aber ein Weg offen, wie die Menschheit in Zukunft das Problem Plastikmüll in den Griff bekommen kann.

 

 

Umwelttipp

Zimmertemperatur senken!

Beim Heizen wird viel Energie verbraucht. Deshalb hilft es, Zimmer nicht zu stark zu heizen. 20°C reichen aus. Gegen die Kälte kann man sich immer auch wärmer anziehen.

 

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