Strom kommt aus der Steckdose!

Doch damit dieser Komfort in jedem Haushalt funktioniert, müssen Kraftwerke Strom erzeugen. Dafür verbrennen sie zum Beispiel Kohle oder Öl oder in Kernkraftwerken wird Uran gespaltet: dabei entstehen hochgiftige und langfristig radioaktiv strahlende Spaltprodukte. Für diese haben wir bis heute nicht den Hauch einer Idee, wie wir sie sicher und für Mensch und Natur unbedenklich über Jahrtausende lagern können.

Doch es geht auch anders. Strom kann auch aus Wasserkraft (zum Beispiel Stau-Stufe: Wasser treibt eine Turbine an), über Sonnenstrahlung (Solaranlage) oder aus Wind gewonnen werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von alternativer Energieerzeugung oder von nachhaltigen oder regenerativen Energiequellen.

Wenn Du ausprobieren willst, wie man aus Wind Energie erzeugt: anbei findest Du eine Bauanleitung eines Lego-Windrads. Wenn Du die Bauteile zur Verfügung hast, probier es einfach aus!

Windrad aus Lego zum selber bauen

(Zum Download der Bauanleitung einfach auf die Grafik klicken!) 

Im Windrad ist ein Mindstorms Motor verbaut, der Strom produziert, wenn er durch das Windrad gedreht wird. Man testet das zum Beispiel, indem man mit dem Motor eine Glühbirne verbindet, die leuchtet, wenn das Windrad sich dreht.

Unser Modell ist nur ein Modell. Das Windrad läuft zu schwer, um bei normalen Windverhältnissen Strom erzeugen zu können.

Wir haben uns für dieses Modell entschieden, weil die benötigten Lego-Technik Bauteile in vielen Kinderzimmern vorhanden sind. Auch an vielen Schulen stehen die Lego Mindstorms Baukästen zur Verfügung und werden dort in Robotik-AGs eingesetzt.

Lego selbst bietet auch ein Lego Education Energie Set an. Dieses setzt als Ergänzungs-Set aber ebenfalls einen Lego-Mindstorms Baukasten voraus. Mit unserem Modell wollten wir diese zusätzliche Investition in Bauteile vermeiden!

News

Kann die Natur Plastik zersetzen?

Wer kennt das Bild nicht: eine Wiese im Wald, ein Strand, ein Berggipfel, wunderschön gelegen mit herrlicher Aussicht: nur überall liegt Müll herum, vorallem Plastik.

 

Wesentlicher Grund dafür ist, dass Plastik nicht oder nur sehr langsam von der Natur wieder abgebaut wird. Im günstigsten Fall wird es in kleine Teilchen zerrieben. Selbst nach mehreren hundert Jahren wird Plastikmüll - wenn einmal achtlos weggeworfen - an dieser Stelle liegen.

Bereits 2011 hat ein Forschungsteam eine Entdeckung veröffentlicht, die hier Hoffnung auf eine Verbesserung aufkommen lässt: es wurde ein Pliz gefunden, der zumindest eine Sorte Plastik, Polyurethane, frisst und damit abbaut. Der Artikel der Dschungelpilz, der Plastik frisst, erschienen im Blog des Forschungs-Instituts Frauenhofer-Gesellschaft berichtet darüber und nennt die ursprüngliche Quelle in einer Fachzeitschrift.

Vor wenigen Tagen wurde nun eine weitere Veröffentlichung bekannt: ein japanisches Forschungsteam hat ein Bakterium mit dem wissenschaftlichen Namen Ideonelle sakaiensis endeckt, das sich gerne und hauptsächlich von PET, einer weiteren weit verbreiteten Plastik-Sorte ernährt. (Darüber hat das ZEITmagazin im Artikel Lieblingsessen Plastik am 11.03.2016 berichtet).

Bis zu einer technischen Nutzung zum Abbau von Plastik-Müll ist noch ein weiter Weg. Nun scheint aber ein Weg offen, wie die Menschheit in Zukunft das Problem Plastikmüll in den Griff bekommen kann.

 

 

Umwelttipp

Beim Einkauf von Süssigkeiten: auf Inhalt achten!

Der Verbrauch von Palmöl in Lebensmitteln führt dazu, dass in tropischen Gebieten Regenwald abgenutzt wird und durch Palmöl-Plantagen ersetzt. Zwar gibt es auch nachhaltig produziertes Palmöl, das ist aber teurer und kann vom Lebensmittelhersteller kenntlich gemacht werden. Daher beim Einkauf von Süßigkeiten z.B. darauf achten, dass kein (nicht nachhaltig produziertes) Palmöl zur Herstellung verwendet wird!   

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